Schärfen

Slipning - Yxans skotsel

Das Schärfen einer Axt erfolgt in mehreren Schritten abhängig davon, wie abgenutzt der Axtkopf ist.

1. Größere Kerben und Beschädigungen können mit einer Schmirgelscheibe ausgefeilt werden. Überhitzen Sie den Stahl jedoch nicht, da er sonst seine Eigenschaften verliert. Kühlen Sie ihn oft! Die einfachste Methode ist jedoch die Verwendung einer feinzahnigen, flachen Feile. Achten Sie darauf, dass die Schneide ihre ursprüngliche Form beibehält – feilen Sie gleichmäßig auf beiden Seiten und an der Schneide. Bei einer schrägen Schleiffase sollte die gesamte Fläche der Schleiffase die Scheibe/Feile berühren.

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2. Kleine Beschädigungen und normaler Verschleiß können auf einem nassen Schleifblock mit einem groben Handschleifstein bearbeitet werden, um die Schärfe der Schneide wiederherzustellen. Denken Sie daran, die ursprüngliche Form der Schneide beizubehalten. Bei Äxten mit gerader Schleiffase: Legen Sie die ganze schräge Schleiffase gegen den Schleifstein. Wenn Sie auf einem Drehschleifblock schleifen, legen Sie die Rückseite der schrägen Schleiffase auf den Schleifstein und winkeln Sie die Schneide so an, dass die gesamte Schleiffase am Stein anliegt. Ob Sie in oder gegen die Drehrichtung des Schleifsteins schleifen, ist eine Geschmacksfrage: Beim Schleifen gegen die Drehrichtung entsteht ein geringerer Grat. Wenn Sie in Drehrichtung schleifen, vermeiden Sie das Gefahr, am Schleifstein zu verhaken.

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Stehen Sie fest mit einem Fuß neben dem Schleifstein und stützen Sie sich mit der Axt auf einer Halterung an der Schleifmaschine oder mit dem Ellenbogen auf ihrer Hüfte ab. Bewegen Sie die Axt während des Schleifens langsam vor und zurück, so dass die ganze Kante gleichmäßig geschliffen wird. Schleifen Sie auch gleichmäßig auf der gesamten Breite des Schleifsteins, da er sonst schief und schwierig in der Anwendung wird. Lassen Sie kein Wasser in der Tropfschale; dadurch verschlechtert sich die Qualität des Steins. Eine Alternative zum Schleifstein ist ein grober Wetzstein (Schleifstein).

3. Anschließend wird die Schneide feingeschliffen, um den Schleifgrat oder ‘zugeschärfte Kanten’ zu beseitigen. Eine zugeschärfte Kante tritt auf, wenn die Spitze der Schneide so dünn ist, dass sie sich abwinkelt.  Die zugeschärfte Kante ist nur wenige Zehntel Millimeter lang, aber lässt sich deutlich spüren, wenn Sie Ihre Fingerspitze vorsichtig an der Schneide entlang gleiten lassen. Für das Feinschleifen wird zunächst ein grober und dann ein feinerer Wetzstein benötigt. Befeuchten Sie den Wetzstein mit Wasser (gilt vor allem für Wetzsteine aus Ton und Sandstein) oder Öl (gilt vor allem für Wetzsteine aus Karborund oder Arkansas Wetzsteine), beispielsweise Honöl oder Nähmaschinenöl. Bewegen Sie den Schleifstein in einer Drehbewegung an der Schneide entlang.

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Schleifen Sie eher mit den Kanten des Schleifsteins als mit der Mitte, um zu verhindern, dass sich der Stein mit der Zeit wölbt. Drehen Sie die Axt regelmäßig um und schleifen Sie beide Seiten, um die zugeschärfte Kante zu entfernen. Reiben Sie den Schleifstein gelegentlich ab, damit die Schleifgrate nicht die Schneide beschädigen. Säubern Sie den Wetzstein gründlich, bevor Sie ihn wegpacken.

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4. Um die Schneide noch schärfer zu machen, kann sie nach dem Feinschliff an einem Lederriemen gewetzt werden. Ziehen Sie das Leder immer von der Schneide weg.

Die Ausführung des Axtkopfes ist an sein Einsatzgebiet angepasst: Laubholz erfordert Äxte mit einem relativ dicken Blatt und einer abgerundeten, schrägen Schleiffase, während Äxte mit einer spitzeren Schneide sich für das hacken von Nadelholz eignen. Äxte mit dünner gerader Schneide sind gut zum Schnitzen geeignet und Äxte mit runden Schneiden zum Holzfällen im Wald. Breitbeile und Schnitzbeile verfügen über viele verschiedene Ausführungen von Schneiden, die davon abhängen, wofür sie verwendet werden und ob der Benutzer Rechtshänder oder Linkshänder ist.

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1: Zum Schneiden von Laubholz oder gefrorenem Holz
2: Zum Schneiden von Nadelholz
3: Zum Schnitzen. Winkel 25º – 30º
4: Falsch geschliffen

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A: Gebogene Schneide.
Stärker als eine gerade Schneide. Z.B. Forstaxt und Wildmarksbeil.

B: Gerade Schneide.
Zum Schnitzen. Z.B. Tischlerbeil.

C: Falsch geschliffen, gefährlich.

Behalten Sie auch nach dem Schleifen und Schärfen immer die ursprüngliche Form der Schneide bei. Eine falsch geschliffene Axt rutscht viel leichter ab. Schleifen Sie die gesamte Schneide auf beiden Seiten gleichmäßig!